Arneken Galerie Hildesheim

Die mit den gesetzlichen Maßnahmen zu Covid-19 bundesweit eingeführte Mund-Nasen-Schutz-Pflicht löst in der Bevölkerung gemischte Gefühle aus. Dort setzt Maske?Danke! an: Mit einer Gesichtsmasken-erkennenden Technologie sollen die Menschen für das Tragen eben jener sensibilisiert werden.

Um das neue System für den öffentliche Gebrauch zu testen, wendet sich Maske?Danke! an die Arneken Galerie in Hildesheim. Center Manager Holger Höfner ist sofort an Board. Stets offen und interessiert an innovativen Lösungen, die einen Mehrwert für das  Einkaufszentrum bieten, ist Höfner gerne bereit, neue Optionen auszuprobieren. Ein regional entwickeltes System, das einerseits hilft, die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen und andererseits persönlichen Anforderungen gerecht werden kann - aber gerne doch!

In einem Pilotprojekt soll das Konzept getestet werden - vorerst nur an den drei Haupteingängen des Einkaufszentrums. Von da an begrüßen drei Tablets die eintretenden Kunden und bedanken sich für das Tragen eines Mundschutzes.Das Interesse der Besucher ist sofort geweckt, viele nehmen sich Zeit und das Gerät ein bisschen genauer unter die Lupe. Eventuelle Bedenken um Eingriffe in die Privatsphäre können schnell beseitigt werden - Das Gerät zeichnet den Gesichtsscan nicht auf und speichert auch keine personenbezogenen Daten.

Die freundliche Ansprache durch das Gerät zaubere vielen Kunden ein Lächeln auf die Lippen, so Dietmar Meister von Maske?Danke!. In der derzeit allgemein eher bedrückten Stimmung sind die Systeme eine willkommene Abwechslung. Durch einen positiven Umgang auch mit Kunden, die keine Maske tragen, verzichtet das System von Maske?Danke! auf Belehrungen und setzt stattdessen auf die Stärkung von Gemeinsinn und Selbstreflexion. Holger Höfner ist begeistert von dem vielen positiven Feedback, das er zu den Tablets erhält.

Die Technologie kann das Sicherheitspersonal, das für die Überwachung von großen Einrichtungen wie der Arneken Galerie notwendig ist, nicht komplett ersetzen. Vielmehr ist die Bilderkennung eine Ergänzung, um gesetzliche Vorgaben noch gewissenhafter erfüllen zu können. Ganz nach dem Motto: Doppelt hält besser. 

Aber auch für die Zeit nach der Maskenpflicht biete das Konzept viele weitere Möglichkeiten: Die Terminals können in ihrer Funktion, die Gäste zu begrüßen, einfach bestehen bleiben und zusätzlich auf besondere Attraktionen und Events im Einkaufszentrum hinweisen. Ferner soll getestet werden, ob das System auch profitabel für die Mieter eingesetzt werden kann, beispielsweise indem man per Zufall virtuelle Gutscheine in Form von QR-Codes an die Kunden ausspielt. Das Pilotprojekt neigt sich dem Ende zu und könnte dabei der Anfang von etwas viel Größeren sein. Höfner von der Arneken Galerie ist jedenfalls überzeugt: „Ich bin absolut begeistert von den Möglichkeiten des Systems und der tollen Zusammenarbeit mit dem Maske?Danke! Team, das unheimlich schnell unsere Spezifika umgesetzt hat.“